Faisal Moschee Islamabad - Design von Vedat Dalokay

Faisal Moschee Islamabad

Wichtige Änderung im Staatsangehörigkeitsrecht - Die Regelung des § 4 Abs. 4 StAG schränkt den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit bei Auslandsgeburten ein

Wichtige Änderung im Staatsangehörigkeitsrecht  - Die Regelung des § 4 Abs. 4 StAG schränkt den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit bei Auslandsgeburten ein. Es besteht die Möglichkeit, den Nichterwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch fristgerechte Anzeige der Geburt im deutschen Geburtenregister abzuwenden.

Deutsch-Pakistanische Industrie und Handelskammer in Karachi eröffnet

Am 27.5.2016 wurde in Karachi die Deutsch-Pakistanische Industrie und Handelskammer (GPCCI) eröffnet. Generalkonsul Rainer Schmiedchen und sein Team gratulieren GPCCI und werden die neue Kammer bei der Ausweitung ihres Service-Angebots unterstützen.

Achtung

Wichtige Informationen für Asylbewerber aus Pakistan auf dem Weg nach Europa

Bitte beachten Sie: Asyl aus wirtschaftlichen Gründen ist in Deutschland grundsätzlich nicht möglich und führt zu Ablehnung, 

Abschiebung und – wenn keine freiwillige Ausreise erfolgt - Sperre für eine erneute Einreise.Weitere Informationen finden Sie in diesen Flyern:

Titelbild von "Tatsachen über Deutschland"

Neue „Tatsachen über Deutschland“ – in 19 Sprachen

Alles, was man über das Deutschland von heute wissen muss, steht in „Tatsachen über Deutschland“. Wie das politische System funktioniert. Welche Leitlinien die Außenpolitik prägen. Was die Wirtschaft auszeichnet. Was neu ist in Kunst und Kultur. Zu diesen und vielen weiteren Themen bietet der neue Internetauftritt tatsachen-ueber-deutschland.de Texte, Hintergrund, Bilder, Charts, Filme und viele weitere Module – in 19 Sprachen. Zudem stehen die kompletten „Tatsachen“ als E-Paper zum Herunterladen bereit. Tatsachen über Deutschland gibt es jetzt auch als Download in 9 Sprachen für junge Erwachsene.

Generalkonsul Schmiedchen und Chief Minister Sindh, Qaim Ali Shah

Antrittsbesuch des Generalkonsuls beim Chief Minister Sindh

Generalkonsul Rainer Schmiedchen stattete kürzlich dem Chief Minister der Provinz Sindh, S. E. Syed Qaim Ali Shah einen Antrittsbesuch ab. Beide verständigten sich darauf, die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Pakistan weiter auszubauen und wirtschaftliche Projekte zu fördern. Weitere Themen waren die Menschenrechtslage in Pakistan sowie die geplanten Kulturveranstaltungen des Generalkonsulats.

Deutschland hat im Januar 2016 für ein Jahr den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernommen

Unter dem Leitmotiv „Dialog erneuern, Vertrauen neu aufbauen, Sicherheit wiederherstellen“ will sich die Bundesregierung für die Stärkung der Instrumente und Institutionen der OSZE einsetzen, den Dialog unter den Teilnehmerstaaten der OSZE fördern und damit Vertrauen in Europa neu aufbauen.

Weitergehende Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:

31.08.2015 BM Steinmeier in Pakistan

Antrittsbesuch in Pakistan

Wie zuvor in Afghanistan warb Steinmeier für die Fortsetzung der Annäherung zwischen beiden Ländern und gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen den Terror.

Newsfeed

25.07.2016 09:42

Amoklauf in München

Montag, Juli 25, 2016 - 11:42

München (dpa) - An einem sommerlichen Freitagabend sind in der Münchner Innenstadt normalerweise alle Gaststätten voll - draußen vor den Szenelokalen Trauben von Menschen, die reden, rauchen und trinken. Doch am vergangenen Freitagabend war nichts normal. Nach den tödlichen Schüssen beim Münchner Olympia-Einkaufszentrum brach Panik aus, dann legte sich eine Schockstarre über die Stadt.

Die Nachricht über das Blutbad und den zunächst flüchtigen Täter breitete sich via Twitter und andere soziale Netzwerke in Windeseile aus. Viele Lokale in der Innenstadt schlossen eilends, nicht mal für einen Hinweis an der Eingangstür blieb Zeit. Auch im weltbekannten Hofbräuhaus waren gegen 21 Uhr keine Gäste mehr.

Die Münchner Polizei rief per Twitter dazu auf, öffentliche Plätze sowie U- und S-Bahnen in der Stadt zu meiden. Ebenfalls über soziale Netzwerke warnten sich die Menschen rund ums das Einkaufszentrum und boten Zuflucht an. Aber genauso rasch verbreiteten sich auch Falschmeldungen, wonach auch an weiteren Orten Schüsse gefallen sein sollen. Nichts davon stimmte - Fluch und Segen neuer Techniken.

Der Täter war ein 18-Jähriger. Ein Jahr lang hat er seine Tat akribisch vorbereitet und dazu wie der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik ein Manifest verfasst. Einen politischen Hintergrund schlossen die Ermittler am Sonntag aber aus.

Der Amoklauf versetzte ganz München in Angst und Schrecken. Der in Deutschland geborene Sohn iranischer Einwanderer schoss in und vor dem Einkaufszentrum sowie in einem Schnellrestaurant um sich, tötete neun Menschen - überwiegend Jugendliche - und schließlich sich selbst. Insgesamt gab es laut Landeskriminalamt 35 Verletzte.

Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge hat der Schüler unter „sozialen Phobien“ und Depressionen gelitten, war zwei Monate in stationärer, später in ambulanter Behandlung, zuletzt im Juni. In seiner Wohnung wurden auch Medikamente gefunden. Im Jahr 2012 wurde der Täter von Mitschülern gemobbt. Ob es einen Zusammenhang zur Tat gebe - bislang unklar. Mitschüler seien aber nicht unter den Opfern, sagten die Ermittler.

Der Amoklauf fand am fünften Jahrestag von Breiviks Massenmord in Oslo und auf der norwegischen Insel Utøya statt, bei dem der Rechtsextremist 77 Menschen tötete. Der Täter von München informierte sich über dessen Tat und hatte in seiner Wohnung auch ein Buch mit dem Titel „Amok im Kopf - Warum Schüler töten“. Zur Vorbereitung seiner Bluttat reiste der psychisch kranke 18-Jährige auch nach Winnenden bei Stuttgart, den Ort eines früheren Amoklaufs. Seine Opfer, die überwiegend aus Migrantenfamilien stammen, suchte er sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht gezielt aus.

Nach Angaben der Ermittler spielte der Täter intensiv Videospiele wie „Counter-Strike“, die als gewaltverherrlichend kritisiert werden. Mit seiner Pistole gab er bei seinem Amoklauf mindestens 57 Schüsse ab. Die Waffe hat er wahrscheinlich in einem anonymen Bereich des Internets gekauft, dem sogenannten Darknet.

Der Amoklauf sorgte weltweit für Entsetzen und Anteilnahme. In der französischen Hauptstadt Paris erstrahlte der Eiffelturm am Samstagabend in Gedenken an die Opfer in Schwarz-Rot-Gold. Papst Franziskus reagierte bestürzt, bekundete den Hinterbliebenen in einem Telegramm an den Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx seine Anteilnahme und dankte den Sicherheitskräften.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einer Nacht des Schreckens. „So ein Abend, so eine Nacht sind schwer zu ertragen“, sagte die deutsche Regierungschefin. Das sei umso mehr der Fall, weil viele Schreckensnachrichten in ganz wenigen Tagen zusammengekommen seien - der Anschlag in Nizza, der Axt-Angriff in Würzburg und nun „die Morde in München“.

Bundespräsident Joachim Gauck sprach von einem „mörderischen Angriff“. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière sagte: Wenn er sehe, wie viele Kinder und Jugendliche und wie viele unterschiedliche Nationen unter den Opfern seien, zerreiße es einem „schier das Herz“.

Russlands Präsident Wladimir Putin übermittelte sein Mitgefühl. Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen schrieb bei Twitter: „Wieder einmal traurig über einen Angriff auf unschuldige Menschen. Ein tragischer Sommer in Europa.“

Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Frankreichs Präsident François Hollande drückten ihre Solidarität mit Deutschland aus. US-Präsident Barack Obama sagte: „Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten. Wir werden ihnen jegliche Unterstützung zusagen, die sie in diesen Umständen brauchen können.“ Auch EU-Ratspräsident Donald Tusk schrieb auf Twitter, „Ganz Europa ist jetzt mit München“.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras rief dazu auf, gegen Gewalt in Europa vorzugehen. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass Gewalt zur Zukunft Europas wird“, schrieb Tsipras auf Twitter. Auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sprach sein Mitgefühl aus: „Normale Menschen wurden beim Einkaufen oder Arbeiten an einem normalen Freitagabend brutal ermordet oder verwundet.“

Prinz Albert von Monaco drückte in einer Nachricht an Merkel seine „tiefe Traurigkeit“ aus. Auch Spaniens König Felipe VI. und Gattin Letizia drückten auf Twitter ihre Solidarität und ihr Mitgefühl aus.

In Deutschland löste die Bluttat eine Debatte über die Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen aus. Politiker der konservativen Union forderten mehr Videoüberwachung, die Stärkung der Sicherheitsbehörden und die Hilfe der Bundeswehr bei Terroranschlägen. Auch schärfere Waffengesetze und Maßnahmen gegen Gewaltverherrlichung in Computerspielen sind wieder im Gespräch.

In den Blick rückten auch die Waffengesetze. De Maizière sagte, man müsse sehr sorgfältig prüfen, ob und gegebenenfalls wo es noch gesetzlichen Handlungsbedarf gibt. Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel betonte: „Wir müssen weiter alles tun, um den Zugang zu tödlichen Waffen zu begrenzen und streng zu kontrollieren.“

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Neue Botschafterin!

Botschafterin

Frau Ina Lepel, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Islamischen Republik Pakistan, übergab am 24. August 2015 ihr Beglaubigungsschreiben an Präsident Hussain. Hier finden Sie ihren Lebenslauf!

Der Generalkonsul

Generalkonsul Hr. Rainer Schmiedchen

Rainer Schmiedchen

Reise - und Sicherheitshinweise

Über die Sicherheitslage in Pakistan informieren wir Sie tagesaktuell ...